Zukunftsausschuss

Der im Jahr 2012 neu gebildete Zukunftsausschuss hat sich in einem mehrmonatigen Diskussionsprozess mit der zukünftigen Entwicklung von Godern und Pinnow befasst und eine erste Stärken-Schächen-Analyse  unserer Gemeinde erarbeitet.

Diese Arbeit erfolgte zu Beginn in vier, später in drei Arbeitsgruppen:

Arbeitsgruppe 1 unter Leitung von Herrn Bösel mit den Themen:

  • Energie
  • Vernetzung/Kommunikation
  • Finanzausstattung
  • Reduktion Infrastrukturkosten
  • Werterhalt Immobilien

Arbeitsgruppe 2 unter Leitung von Herrn Glaser mit den Themen:

  • Dörfliches Leben
  • Vereinsleben

Arbeitsgruppe 3 unter Leitung von Herrn Goethel mit den Themen:

  • Mobilität
  • Kinderbetreuung/Schule
  • Alternative Wohnformen
  • Brandschutz

Auf Grundlage der Vorarbeiten wurde im Herbst über das weitere Vorgehen hin zu Leitlinien für die Gemeinde Pinnow beraten, die als Orientierung weit über die aktuelle und nächste Legislaturperiode hinaus dienen.

Auf Vorschlag von Udo Koska wurde beschlossen, externe Kompetenz hinzuziehen, die diesen Prozess von außen hauptsächlich moderiert und Erfahrungen aus vergleichbaren Prozessen einbringt. Herr Koska stellte Kontakt zu verschiedenen potentiellen Partner, z.B. der Hochschule Wismar und dem Institut für Public Management her.

Nach verschiedenen Gesprächen mit dem Institut für Public Management hat sich der Zukunftsausschuss und die Gemeindevertretung entschieden, sich von diesem bei der Erstellung eines Leitbildes unterstützen zu lassen.  Im Rahmen der Leitbildentwicklung wird auf Basis der erstellten Stärken-Schwächen-Analyse im April eine Bürgerbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse werden in einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 8. Mai 2014 vorgestellt in das Leitbild der Gemeinde Pinnow einfließen. Es ist geplant, das Leitbild bis zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014 zu erarbeiten.

2 Kommentare

  • Hallo, ich finde es gut, wenn man sich um die Zukunft von Pinnow Gedanken macht. Dazu gehört für mich und meinen Mann die Bereicherung des kulturellen Lebens, d. h. wir brauchen Kunst, Theater, Musik, Literatur zu unserem Leben. Dazu leistet der Kultur- und Heimatverein Pinnow e.V. heute schon Beachtliches, er bezieht auch Godern mit ein. Unsre Frage ist: Mögen Sie das vorhandene Angebot nicht? Sind Sie an den Bürgern nicht interessiert, die bereits in der Gegenwart aktiv sind bzw. an den genannten Bereichen teilnehmen? Will der Zukunftsausschuss diese Bürger der Gegenwart in die Zukunft nicht mitnehmen? Wir fragen uns das, weil wir uns beim Zukunftsausschuss nicht vertreten fühlen. In der Gemeinde ist in den angesprochenen Bereichen unheimlich viel los. Wir kennen die Vertreter des Ausschusses kaum. Kommen diese nicht gern zu den vielen angebotenen Veranstaltungen, die ab 19.30 Uhr bzw. am Wochenende stattfinden? Viele persönliche Gespräche entwickeln sich dabei. Auch in Zukunft gehört zum guten Miteinander ein persönliches Kennenlernen. Nehmen Sie also bitte die Bürger der Gegenwart mit in die Zukunft! Wir möchten Sie auf unseren Veranstaltungen kennen lernen. Beste Grüße, Liane und Hans-Wolfgang Römer, Pinnow.

    • Guten Abend Frau und Herr Römer,

      vielen herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Ich kann natürlich nicht für den Zukunftsausschuss sprechen, antworte aber gern aus meinem persönlichen Blickwinkel.

      Der Zukunftsausschuss hat sich die Aufgabe gestellt, darüber nachzudenken und Maßnahmen anzuregen, die dafür sorgen, dass Pinnow auch in 10 Jahren und darüber hinaus ein attraktiver Wohnstandort ist. Kulturelle Angebote sind Teil einer attraktiven Gemeinde, das ist nicht nur meine Meinung, sondern nach meiner Wahrnehmung einhellige Ansicht im Zukunftsausschuss. Folglich hat sich der Ausschuss diesem Themenkomplex auch in einer eigenen Arbeitsgruppe gewidmet, ist das Thema Teil der Stärken-Schwächen-Analyse und findet sich auch in der Bürgerbefragung wieder. Ich gehe davon aus, dass das Thema Kultur im zukünftigen Leitbild neben anderen wichtigen Themen eine wesentliche Rolle einnehmen wird. Der Zukunftsausschuss betrachtet die einzelnen Themen jedoch bewusst eher in einem zeitlichen Horizont von mindestens 5 eher 10 Jahren. Für die aktuellen kulturellen Themen gibt es den Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur. Unabhängig davon nehme ich schon personelle Überschneidungen zwischen dem Zukunftsausschuss und dem Kultur- und Heimatverein war, genannt sei an dieser Stelle Herr Glaser.

      Der Kultur- und Heimatverein leistet in meinen Augen Beachtliches in unserer Gemeinde. Warum sieht man dann mich z.B. nicht auf den entsprechenden Veranstaltungen? Kinder, Jugendliche, Familien mit Kindern, Berufstätige, deren Kinder bereits aus dem Haus sind und Menschen, die ihren Ruhestand genießen – Die Lebenssituationen, Prioritäten und Bedürfnisse der Menschen in unserer Gemeinde sind sehr vielfältig. Das empfinde ich als sehr angenehm und ist m.E. auch ein Aspekt eines attraktiven Standortes, diese Vielfalt möchte ich für Godern und Pinnow gern erhalten. Ich befinde mich in einer Lebensphase, in der man mich mit meinen Kindern eher am Nachmittag beim Osterfeuer, bei der Badewannenregatta, beim Sommerfest und Benefizkonzerts des Kindergartens, beim Martinsumzug, beim Adventsmarkt der Grundschule und auf dem Weihnachtsmarkt trifft. Wenn ich regelmäßig die Plakate zu „Kino in Pinnow“ sehe, hoffe ich, dass es auch in 10 bis 15 Jahren, dieses Format mit den attraktiven Filmen noch in Pinnow gibt. Und wenn es eine ganz besonders interessante Veranstaltung gibt, dann wird bereits heute entsprechend priorisiert. So war meine Partnerin mit Freude bei der Lesung mit Frido Mann. Vielen Dank für dieses Highlight.

      Diesen Seiten ist an verschiedenen Stellen zu entnehmen, dass ich großes Interesse daran haben, dass Informationen aus der Gemeindevertretung und ihren Ausschüssen schneller, leichter und umfassender verfügbar sind. Ich möchte in diesem Zusammenhang drauf hinweisen, dass auch die Sitzungen des Zukunftsausschusses öffentlich sind, was mehr und mehr von Einwohnern Goderns und Pinnows genutzt wird. Besonders möchte ich auf die öffentliche Präsentation der Ergebnisse der Bürgerbefragung am 8. Mai hinweisen.

      Noch einmal vielen Dank für Ihre fragenden Anregungen, ich freue mich, wenn wir den Dialog hier bzw. auf direktem Weg in Zukunft fortsetzen.

      Birger Bösel

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