Umgang mit Feedback und Bürgermeinungen

Insbesondere vor Wahlen werden wir oft mit Aussagen der Art konfrontiert: „Ihr sitzt doch in der Gemeindevertretung, ihr könnt das dort doch umsetzen.“

Ja, wir sitzen in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen. Dort arbeiten wir intensiv an allen uns bekannten Themen, sprechen Probleme an, zeigen Chancen auf, unterbreiten Vorschläge, hinterfragen und versuchen konstruktive mehrheitsfähige Lösungen zum Wohle unsererer Gemeinde zu finden.

Dazu gehört auch, dass wir hinsichtlich kommunikativer Dinge versuchen, im direkten Austausch zu wirken.

Angesichts der Tatsache, dass nun statt Meinungsäußerungen von Bürgern wertzuschätzen, diese nicht nur in der Einwohnerfragestunde und auf der Website der Gemeinde sondern auch in der SVZ pauschal kritisiert werden, muss ich Position beziehen:

  • in der Gemeindevertretung gibt es sehr differenzierte Ansichten zum Thema Transparenz – wir als Offene Liste sehen da noch deutliche Potentiale
  • wir empfinden es als sehr unangebracht, dass Bürger in der Einwohnerfragestunde, auf der gemeindlichen Website und nun auch wieder in dem SVZ-Artikel für ihr Feedback der Gemeindevertretung gegenüber kritisiert werden, insbesondere an der Form haben wir uns mehrfach gestört und haben dies den Akteuren im Nachgang auch gespiegelt. Des weiteren haben wir uns bei den Bürgern jeweils in persönlichen Gesprächen entschuldigt
  • ich persönlich habe mich in den letzten 10 Jahren immer wieder für die Nutzung digitaler Formate eingesetzt, um somit mehr Mitwirkung zu ermöglichen, dafür habe ich oft viel Kritik einstecken müssen —> um so mehr freut es mich, dass die von mir initiierte Videositzung des Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur nun Beispiel ist

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