Reduzierung der Geschwindigkeit an den Ortseingängen

In den Durchfahrtsstraßen von Pinnow wird vielfach zu schnell gefahren. Ganz besonders signifikant ist dies in den Ortseinfahrten „Dorfstraße/An der Bietnitz“  (Pflaumenallee) und „Mitteltrift“. Hier wird in der Regel mit deutlich mehr als 50 km/h in den Ort  bzw. aus dem Ort heraus gefahren.

An der Mitteltrift erfolgt seit kurzem eine Geschwindigkeitsreduzierung ab der Einfahrt in das neue Wohngebiet „Am Kiessee“ mittels einer Querungshilfe.


Wir schlagen vor, im Bereich „Dorfstraße/An der Bietnitz“  ebenso eine Querungshilfe einzubauen (vgl. Skizze). Dies wird zu einer deutlichen Geschwindigkeitsreduzierung einfahrender und aus dem Dorf fahrender Autos führen.


Das ganze lässt sich im Gegensatz zu einem Kreisverkehr ohne großen baulichen Aufwand realisieren. Der finanzielle Aufwand ist überschaubar und das Queren der Dorfstraße wird für Fußgänger deutlich sicherer.

Mit Einbauten in den Straßenraum, wie vor Jahren bereits in der Straße zum Petersberg erfolgt, kann dann das Thema Tempo 30 innerorts wieder neu thematisiert werden.

4 Kommentare

  • Die Einbauten in den Straßenraum am Petersberg bewirken m.E. keine vernünftige Geschwindigkeitsregulierung. Eher wird nochmal ordentlich auf die Tube gedrückt um noch VOR dem entgegenkommenden Auto am Hindernis vorbei zu sein. Dabei wird dann auch nicht nach links und rechts geschaut sondern Tunnelblick angeschaltet. Auch Radfahrer werden gerne innerhalb der Engstelle überholt. Man kann immerhin nicht mehr auf jeder einzelnen Spur durchbrausen, dahingehend ist eine deutliche „Ausbremsung“ erfolgt.

    • Die Erfahrungen aus den Einengungen in der Straße „Zum Petersberg“ müssen wir für zukünftige Maßnahmen nutzen.

      Das Problem für Radfahrer nehme ich auch wahr. Hier schlage ich vor, dass die Einengungen perspektivisch so umgebaut werden, dass Radfahrer ohne Schlenker durchfahren können. Als jeweils rechts am Warnbalken vorbei. Dies löst das Problem allerdings nur auf der eingeengten Seite.

      Seinerzeit wurde auch über eine beidseitige Einengung gesprochen. Warum diese letztlich dann nicht umgesetzt werden konnte, kann ich gerade nicht sagen.

  • Guten Abend an die zu wählenden Kandidaten! Schon vor einigen Jahren hatte ich das Thema Geschwindigkeitsreduzierung versucht an zu schieben. Es ist nur teils gelungen, was ja schon beschrieben wurde. Die Einengung hat bisher nichts gebracht! Im Gegenteil! Vor ein paar Wochen wäre ich fast Zeuge eines schweren Unfalls geworden: ein Raser kam aus Richtung Pinnow und hat kurz vor der Einengung in Höhe zum Petersberg 42 einen Traktor mit Anhänger überholt und beim Einscheren fast den Fussweg überfahren. Ich wage mir nicht vorzustellen was passiert wäre, wenn dort Kinder kaufen oder mit Rad oder Roller unterwegs sind. Die Raserei ist der Wahnsinn und war gestern und heute wieder gut zu beobachten. Wenn Veranstaltungen auf dem Flugplatz oder in Basthorst sind, ist es besonders schlimm. Aber auch Einheimische und Einwohner aus den nachgelagerten Gemeinden, ja sogar Mütter, die Ihre Kinder in die KITA bringen oder wieder holen, gehören dazu. Vielleicht muss es erst richtig knallen bis etwas in Sachen Verkehrssicherheit passiert. Eine ähnliche Äusserung hat man mir beim Landkreis gesagt und geschrieben: es ist doch dort noch nichts passiert. Auf die Frage, warum denn sooft an der Tennishalle geblitzt wird, und ob dort was passiert ist, bekam ich keine Antwort! Schaffen es nun die sich zur Wahl stellenden Pinnower Bürger hier etwas zu ändern und Zeichen für Anwohner, Senioren und Kinder zu setzen? Mit freundlichen Grüssen B.K.

  • Guten Abend Frau Kenzler,

    vielen herzlichen Dank für Ihre Frage und die Situationsbeschreibung. Ich weiß, dass Sie das Thema nicht zum ersten Mal ansprechen, in der Tat ist es nach wie vor aktuell.

    Ich nehme gleich einmal ihre Frage auf: Ich weiß es nicht, ob wir es schaffen an der Situation etwas zu ändern. Änderungen sind nicht ohne den Landkreis möglich und Raser halten sich selten an die definierten Regeln. Daher wäre es unseriös eine konkrete Lösung zu versprechen.

    So es ein breites Engagement gibt und an dem Thema fortlaufend gearbeitet wird, wird sicherlich langfristig etwas zu erreichen sein. Neben der (Über)prüfung konkreter Einzelmaßnahmen (in diesem Fall die Optimierung der Einengungen) bedarf es m.E. einer grundsätzlichen Leitlinie für den innerörtlichen Verkehr, an dem Investitionen und Maßnahmen ausgerichtet werden.

    Als Leitlinie sehe ich:
    – innerörtlichen KfZ-Verkehr und die gefahrenen Geschwindigkeiten reduzieren
    – Rad- und Fußverkehr stärken, Rahmenbedingungen dafür verbessern

    Gedanken zu Maßnahmen:
    – Tempo30 in den Ortslagen (nicht einfach mit dem Landkreis umsetzbar)
    – bei allen Maßnahmen/Verkehrsinvestitionen darauf achten, dass Fuß- und Radverkehr gestärkt wird
    – max. Tempo50 auf der Ortsverbindung Godern-Pinnow
    – verkehrsberuhigte Wohngebiete (mit Ausnahme an der Bietnitz, ist das schon Realität)
    – verkehrsberuhigte Abschnitte – mit entsprechenden baulichen Maßnahmen – auf den Durchgangsstraßen, z.B:
    —- im Bereich der Bushaltestellen
    —- Dorfzentrum Pinnow (von Gasthaus Petersberg bis hinter Kreuzung Mitteltrift

    Viele Grüße

    Birger Bösel

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