KiTa-Elternbeiträge Geschwisterkindregelung

Erstveröffentlichung am 4.3.2019, Aktualisierung am 13.3.2019

Auf den Kita-Rechnungen in vielen Orten im Landkreis Ludwigslust-Parchim wird aktuell noch nicht die Kostenfreiheit für Geschwisterkinder berücksichtigt. Daher müssen die Eltern diese Gebühren erst einmal zahlen und werden sie erst später erstattet bekommen. Die SVZ hat heute das Thema aufgegriffen.

Das ist mehr als ärgerlich. Das Geld liegt beim Landkreis, die Eltern werden dennoch erst einmal belastet und die Hin- und Herrechnung verursacht zusätzlichen Verwaltungsaufwand.

In meiner Rolle als Vorsitzender der Elternvertretung der KiTa Pinnow bin ich heute Nachmittag beim Träger unser Kita Diakoniewerk Neues Ufer gem. GmbH. Dort hole ich mir Detailinformationen.


Aktualisierung vom 13.3.2019

Nach Gesprächen mit der Diakonie und Kontakt mit dem Fachgebiet Kindertagesförderung des Landkreis Ludwigslust- Parchim:

Die Träger rechnen direkt mit dem Landkreis, auf Basis der noch fehlenden Daten vom Landkreis, ab und berücksichtigen dies entsprechend bei den Abrechnungen gegenüber den Eltern. Auch die Verrechnung/Erstattung der Gebühren seit 01.01.2019 erfolgt dann umgehend von der Diakonie. Vom Landkreis habe ich die Rückmeldung:


wir arbeiten daran mit Hochdruck, um die Realisierung möglichst im März zu gewährleisten

Vom Landkreis gab es weiterhin das Feedback, dass Eltern nicht von sich aus aktiv werden müssen. Bei ntw. Nachfragen kommt der Landkreis auf die entsprechenden Eltern zu.

An dieser Stelle noch ein Hinweis: Anträge auf Kostenübernahme auf Grundlage anderer gesetzlicher Regelungen z.B. für „einkommensabhängige Geschwisterermäßigung“ sind unabhängig von der allgemeinen Geschwisterkindregelung zu stellen. Diesee und weitere Detailinformationen sind auf den Seiten des Landes verfügbar.

Da die Gemeinde in diesem Prozess – anders als der oben verlinkte SVZ-Artikel vermuten ließ – nicht beteiligt ist, hatte sich die angekündigte Thematisierung in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales und Kultur am Montag erübrigt.

Als Mitglied des Ausschusses für Jugend und Soziales der Gemeinde bringe ich das Thema in die nächste Sitzung (kommender Montag) ein. Ggf. gibt es Ansätze, wie die Gemeinde aktiv werden kann.

Ein kleiner Überblick, wie viele Pinnower betroffen sind – egal ob in die Pinnower Kita oder eine andere Einrichtung gehend – ist dabei hilfreich.

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