Kiestagebau: Lärm- und Vibrationsbelastungen

Gegen Lärm- und Vibrationsbelastungen aus dem Kiestagebau nördlich der B321

Liebe Mitbürger,

Das Unternehmen OTTO DÖRNER baut seit einigen Wochen verstärkt Kies nördlich der B321 ab. Seit März 2019 wurde dafür ein Saugbagger errichtet und in Betrieb genommen. Dieser erzeugt erhebliche Lärm- und Vibrationsbelastungen (Schwingungen).

Einige Anwohner haben sich bei Dörner und auch beim Bergamt beschwert. Danach kam es in den ersten beiden Aprilwochen zu einigen Begehungen bei den Anwohnern durch Dörner und auch durch das Bergamt. Dörner hat anscheinend auch mit Unterstützung des Anlagenherstellers WOLFF Änderungen an der Anlage vorgenommen; diese Änderungen wurden durch das Bergamt am 10. April besichtigt. Dörner hat nach Eingang der Beschwerden auch auf den Betrieb der Anlage in der Spätschicht von 17-22 Uhr verzichtet.

Dass Dörner zügig mit Maßnahmen reagiert ist positiv, allerdings sind die bisherigen Maßnahmen unzureichend. Heute, am Samstag 13. April, lief die Anlage erneut und hat erneut starke Lärm- und Vibrationsbelastungen erzeugt.

Aus meiner Sicht kann und darf es nicht sein, dass der aktuelle Betrieb der Anlage als „ordnungsgemäß“ gilt und uns Anwohner jetzt für mehrere Jahre belastet. Ich gehe davon aus, dass Dörner weitere Handlungsmöglichkeiten hat, betreffend die Konfiguration der Anlage, den Standort der Anlage und betreffend Emissionsschutzmaßnahmen direkt an der Anlage. Es liegt an uns, den Handlungsdruck bei Dörner zu erzeugen, damit das Unternehmen weitere Maßnahmen ergreift.

Wenn wir eine Verbesserung der Lage herbeiführen wollen, müssen sich viele Anwohner beschweren, und auch immer wieder beschweren, bis die Maßnahmen von Dörner zur Behebung der Lärm- und Vibrationsbelastungen ausreichend sind.

Wenn Sie sich beschweren möchten, schlage ich Ihnen den folgenden Weg vor:

  • Wenden Sie sich per Email an den technischen Leiter des Kieswerkes *)
  • Schildern Sie in der Email die Lärm- und Vibrationsbelastungen, und geben Sie den Ort und die Zeit an, wann die Belastungen auftreten
  • Senden Sie die Email in Kopie an die Bergaufsicht beim Bergamt Stralsund
  • Leiten Sie die Email gern auch an mich weiter. Ich trage die Informationen zusammen und informiere Sie gern wenn ich Neuigkeiten habe.

Viele Grüße,
Martin Mildner

*) Die Kontaktdaten stelle ich Ihnen gern zur Verfügung, sprechen Sie mich dazu persönlich an oder nutzen Sie die nachfolgende Kommentarfunktion (dieser Kommentar wird nicht veröffentlicht).

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