Digitales am Pinnower See

Erste Vorschläge für die Diskussion über moderne zeitgemäße Ergänzungen zu bestehenden Informations- und Kommunikationmedien, die eine zeitlich und räumlich unabhängige Mitwirkung an Gemeindethemen ermöglichen:

  • Kurze Zusammenfassung der Themen jeder Gemeindevertretungs- und Ausschusssitzung auf der Website der Gemeinde
  • Bereitstellen der Berichte der Bürgermeister und der Ausschussvorsitze Lassen Sie uns auch in unserer Gemeinde moderne und zeitgemäße Kommunikationsformen als Ergänzung zu den bestehenden nutzen. nden auf der Website der Gemeinde
  • inhaltliche Weiterentwicklung der Website der Gemeinde zu einer Plattform, in der Ideen, Gedanken, Vorschläge zu Themen in der Gemeinde veröffentlicht und diskutiert werden können
    • Einwohner können direkt Beiträge veröffentlichen und kommentieren, dafür erhalten sie einen Nutzeraccount, Kommentare sind ggf. auch anonym möglich
    • gern darf www.19065pinnow.de in die Website der Gemeinde aufgehen
  • in der PetermännchenPost kurzer Verweis auf die bzw. Zusammenfassung der neuesten Beiträge auf der Website der Gemeinde
  • Nutzung der App DorfFunk des Projektes „Digitale Dörfer“ für Godern und Pinnow

Warum digitale Ergänzungen?

Die öffentlichen Sitzungen der Gemeindevertretung und ihrer Ausschüsse sind Kernbestandteil der kommunalpolitischen Prozesse. Darin besteht breiter Konsens in unserer Gemeinde. Aus diesem Grund sind diese Prozesse fortlaufend zu stärken. Stephan Dann hat dies gleich nach der letzten Wahl 2014 gemacht. Sein Antrag, die Einwohnerfragestunde erst nach dem Bericht des Bürgermeisters zu platzieren, ermöglicht es seit 5 Jahre allen Einwohnern auch zu diesem Bericht sofort Fragen zu stellen.

Reichen die öffentlichen Sitzungen aus bzw. lassen sie sich zeitgemäß ergänzen?

Die Möglichkeit sich in den Sitzungen zu informieren sowie im Rahmen der Einwohnerstunde Fragen zu stellen und Anregungen zu geben, nehmen nur sehr wenige Einwohner war. Das ist schade, aber auch verständlich. So finden die Sitzungen zur besten Abendbrot- und Gute-Nacht-Geschichte-Zeit statt. D.h. Familien werden nuhr bei sehr dringenden Themen die Sitzungen der Gemeindevertretung und der Ausschüsse verfolgen. Es gibt viele weitere Gründe, von grundsätzlich mangelndem Interesse gehe ich nicht aus.

Information und Kommunikation über verschiedene Onlinekanäle und deren Zusammenwachsen mit der „realen Welt“ gehören zum Alltag vieler Menschen. Gesetze schreiben die Veröffentlichung bestimmter kommunaler Verfahrensinformationen vor, das Land arbeitet an der Umsetzung einer eGovernment-Strategie. Lassen Sie uns auch in unserer Gemeinde moderne und zeitgemäße Kommunikationsformen als Ergänzung zu den bestehenden nutzen.

Mir ist bewusst, dass obige Vorschläge mit Verweis auf negative Aspekte sozialer Medien auch auf Skepsis stößt. Aus diesem Grund brauchen wir offene, konstruktive und sachliche Gespräche, um gemeinsam zu ermitteln, was unserer Gemeinde hilft, was zeitnah umsetzbar ist und was besser noch einige Zeit reifen sollte.

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